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santiago

santiago de chile


pen (nov 5) santiago de chile: im präkolumbianischen museum: eine gruppe von kindergartenkindern, alle wie üblich in schuluniformen, diesmal mit der aufschrift haydn. sie bewegen sich flink und geschickt zwischen den exponaten im ersten stock, überraschend leise und unter den wachsamen augen von zwei begleiterinnen, die immer an den ausgängen der jeweiligen säle stellung beziehen. leises gekicher über die nackten terracotta figuren. [mehr zum präkolumbianischen museum ...]


pen (nov 3) santiago de chile: gleich neben dem residencial londres, in dem wir nun zwei nächte verbringen werden, ein internet cafe und somit die möglichkeit zu schreiben. ein kurzer stadtspaziergang vom barrio londres zur moneda und zum mercado central. und immer muss ich an die weißen handschuhe pinochets denken und an das buch ariel dorfmans [lit ... ], der sie so eindrücklich beschrieben hat. der lange schatten des terrors: verschwundene, vertriebene und noch immer versteckte. [mehr... ]


pen (nov 2/3) nachts, irgendwo ueber dem atlantik im flug nach sao paulo: erinnerungen an chile, etwa die solidarität und revolutionsschwärmerei in den siebziger jahren, in jener zeit, kurz nach dem putsch pinochets.
das gemeinsame ballen der fäuste bei versammlungen (etwa im albert schweitzer haus), lieder, die wir gemeinsam mit chilenischen exilanten sangen. die gruppe arauco (waren es sie?) auf einem solidaritätskonzert der jungen generation der spö in wien, wo sie gemeinsam mit dem gerade ausgesiedelten wolf biermann und den österreichischen lokalgrössen sigi maron und reinhard liebe auftraten. josef hindels - ich habe ihn nicht nur bewundert, sondern auch angesichts seiner revolutionsrhetorik belaechelt, weil sie mir damals so antiquiert erschien. und dennoch bewies gerade die anwesenheit der genoss/inn/en aus chile, dass demokratische revolution errungen, verteidigt und verloren werden konnte, sie mithin real und erlebbar war.

jung_spoe

da gabs die arbeiterzeitung noch


pen (nov 1) frankfurt: ein ärztekongress in santiago de chile überfordert die buchungssysteme der lufthansa. schon in wien hat man uns gesagt, dass der flug überbucht sei. nun am schalter in frankfurt, etwa eine stunde vor abreise, warten an die 70 passagiere auf ihre einbuchung, freilich mit wenig chancen auf beförderung. ein junger mann aus frankreich verliert die nerven, hüpft hinter die absperrung und verlangt hysterisch den manager zu sprechen. die damen von lufthansa, etwas aufgelöst, aber höchst professionell, versprechen jenen, die bereits den weg in die wartende maschine geschafft haben (also auch uns), einen satten eurobetrag (in bar oder gutscheinen) plus die übernachtung im steigenberger hotel und upgrading auf business class, wenn wir uns bereit erklären, die maschine am folgenden tag zu nehmen. Warum also nicht; wir haben zeit genug und in der kunsthalle frankfurt wartet ohnehin eine ausstellung auf uns, die wir gerne anschauen wollten: [mehr zu: traumfabrik kommunismus ...]

frankf1

passage in frankfurt auf dem weg zum schirn

 

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