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2045148363 my irish colleague, with whome I spent some amazing days in the formerly closed russian city of tomsk, quitted his job at big O only last year. only few weeks after he left us he told me that he had a new job at an umbrella organisation of diamond dealers in London. They were concerned about their image and hired him to assist in a campaign that would whitewash their reputation. this was the first time sauseschritt got aware of blood diamonds and went to see the movie, typical hollywood stuff, almost unbearable! today sauseschritt found that article (GERM) on the kimberley process (ENG):

(...) Willkommen im Klub: Die Republik Kongo – auch Kongo-Brazzaville genannt – will seine Rohdiamanten „säubern“. Soll heißen: Das Land ist dem Kimberly-Prozess wieder beigetreten. Die Regierung in Brazzaville verpflichtet sich, die Edelsteine ab sofort einem komplizierten Prüfverfahren zu unterziehen und so zu verhindern, dass Rebellengruppen am Export mitverdienen. „Blutdiamanten“ nennt man solche Steine, wenn Milizen und Rebellen, wie vor kurzem noch in Liberia und Sierra Leone, um die Kontrolle über Diamantenfelder kämpfen und mit dem Schmuggel ihre Waffen finanzieren (...)

pariser radangebot: seit frühjahr 2007(...) Der Sieg des motorisierten Indi- vidualverkehrs ist ein Pyrrhussieg: Er lässt den geographi- schen Bewegungs- radius zwar immer größer, die Erfahrungsdecke aber dünner und dünner, das Reisen zum bloßen Ortswechsel und damit belanglos werden. Einen ähnlichen Effekt hatte lange vor dem Auto die Eisenbahn. Als sie Anfang des neunzehnten Jahrhunderts das Reisen zu Fuß oder per Kutsche ablöste, veränderte sie die Wahrnehmung des Raumes. Das Reiseerlebnis wurde, so der Historiker Wolfgang Schivelbusch, „panoramatisch“, die Landschaft zur Kulisse. Dass man wie ein Projektil durch den Raum geschossen werde, avancierte zum Topos der frühen Technikkritik. Der Maler und Schriftsteller John Ruskin etwa polemisierte, dass in den Eisenbahnabteilen keine Reisenden mehr säßen, sondern „menschliche Pakete“, die sich selbst an ihren Bestimmungsort schickten, an dem sie genauso ankämen, wie sie den Abreiseort verlassen hätten - ohne Detailwahrnehmung, Reibungsverlust und Erfahrungszugewinn. „Das Reisen“, schrieb er, „wird im genauen Verhältnis zu seiner Geschwindigkeit stumpfsinnig (...)

schreibt gerhard fitzhum in einem interessanten lob des radfahrens, das in der faz erschienen ist und auf das uns auch kartentisch aufmerksam gemacht hat.

oder wie karl may in anderen kontexten gesagt hätte: sie sprechen mit gespaltener zunge. wir können auch politisches kleingeld dazu sagen oder zynismus der macht. kommersant berichtet (ENG):

(...) Russia’s Foreign Ministry’s spokesman Mikhail Kamynin demanded from Georgia to punish the guilty. Two journalists of Russia suffered as a result of actions of riot police that used tear gas against the opposition in Tbilisi, RIA Novosti reported without giving the names of the victims (...)

und der sprecher der duma, boris gryzlov legt bescheiden nach:

(...) It was the start of bloodshed,” Russia’s State Duma Speaker Boris Gryzlov vowed when commenting on the Wednesday actions of Georgian riot police against the opposition rallies (...)

auch scraps of moscow fühlt sich an schönsprech erinnert (ENG) und liefert uns eine wertvolle blogübersicht zum thema.

inzwischen erste pressemeldungen bei ap, die neuwahlen in georgien ankündigen:

(...) Georgia's pro-Western president said Thursday that the country would hold early presidential elections in January to defuse a crisis fueled by protests against him (...)

wie können menschen aus den offiziellen statistiken eines landes verschwinden, das nicht nur eine hochgerühmte bürokratische vergangenheit besitzt (nämlich jene der österreichisch-ungarischen monarchie), sondern auch alle mittel und wege, die ausbildungswege seiner bürger/innen zu begleiten und zu unterstützen? wer ist dafür verantwortlich: politisch, administrativ, moralisch? der standard (GERM) hat uns darauf aufmerksam gemacht, wie leicht menschen verschwinden können, besonders wenn sie türkinnen sind:

(...) Innsbruck - "Ein Drittel fehlt also, wo sind sie?", fragt sich Karin Klocker, die stellvertretende Arbeitsmarktservice-Landesgeschäftsführerin in Tirol. Die Rede ist von 16-jährigen Türkinnen, von welchen ein Drittel laut einer aktuellen Erhebung des AMS vom Arbeitsmarkt bzw. aus dem Bildungssystem verschwunden sind (...)

 

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