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(...) Chayarsaba, ein abgelegenes Bergdorf in Nepal. Hier zu leben bedeutet hart zu arbeiten, um zu essen, den Vorvätern und Göttern zu dienen, die das Leben garantieren und vor Unheil schützen. Die Menschen dieses Dorfes zu Füßen des Himalaya sehnen sich nach einem „anderen Ort", wo in ihrer Vorstellung Geld das Leben glücklich und Technik die Arbeit leicht macht.
Der Schamane und der Bürgermeister von Chayarsaba besuchen die „andere Welt" in Wien. (...)


berichtet film.at via ethno::log . hat den film wer gesehen?

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photo by deonandan

peter muehlbauer in telopolis macht uns auf einen vorschlag der regierung von guyana aufmerksam:

(...) Der derzeitige Präsident, Bharrat Jagdeo, der der indischstämmigen Bevölkerungsmehrheit angehört, machte der britischen Regierung nun über den Independent ein außergewöhnliches Angebot: Ein internationales Gremium unter britischer Führung soll ein ca. 170.000 Quadratkilometer großes Stück Regenwald verwalten. Als Modell schwebt dem Präsidenten das existierende Schutzgebiet Iwokrama vor – mit Ökotourismus, Schmetterlingsfarmen und als Wildhüter angestellten Makushi-Indianern. Das betroffene Regenwaldgebiet ist fast so groß wie das Vereinigte Königreich (...)

wer das thema weiter verfolgen will, dem sei der entsprechende link zu the independant (ENG) angeraten. mehr über das iwokrama projekt ist auf dessen offizieller website zu finden.

-8photo by larysaS

2004 ist im verlag assoziation a die deutsche übersetzung des buches von mike davis erschienen: die geburt der dritten welt. hungerkatastrophen und massenvernichtung im imperialistischen zeitalter. zentrale these des buches: hungerkatastrophen sind kein schicksal. klimakatastrophen werden benutzt, um politische und ökonomische interessen durchzusetzen:

(...) obwohl missernten und wasserknappheit epische ausmaße annahmen - oft waren es die schlimmsten seit jahrhunderten - gab es fast immer getreideüberschüsse in anderen gebieten des landes oder emmpires, mit denen man die opfer der dürre im grunde hätte retten können (...) (S.21)

(...) auch wenn aufrechnungen heute vielleicht mehr in mode sind, ist es notwendig, den politisch Verantwortlichen solcher katastrophen namen und gesichter zuzuordnen, wie auch die konfiguration der sozialen bedingungen zu verstehen, die ihren entscheidungen zugrunde lag (...) (S.20)

hunger und verhungern lassen: diesem politischen mittel zur erzeugung einer tabula rasa für künftige herrschaft hat sich auch genosse stalin bedient. heute gedenken wir des 70. jahrestages des holodomor (ENG) in der ukraine. bbc berichtet (ENG):

(...) When in 1932 the grain harvest did not meet the Kremlin's targets, activists were sent to the villages where they confiscated not just grain and bread, but all the food they could find.

The confiscations continued into 1933, and the results were devastating. No-one is sure how many people died, but historians say that in under a year at least three million and possibly up to 10 million starved to death (...)

fand sauseschritt hübsch, es ist der schräge tag heute. ach!


 

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