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un, deux, trois ....

 

exhumation srbrenica

only recently media remote_a reported on croatia´s obligation to deliver war crimes fugitive, general ante gotovina, to the international criminal tribunal for the former yugoslavia. several remote_a other cases are discussed these days and voices from the region ask themselves, why their local courts should/could not do the job: .... the international criminal court (ICC) is the first ever permanent, treaty based, international criminal court established to promote the rule of law and ensure that the gravest international crimes do not go unpunished. the icc will be complementary to national criminal jurisdictions, states the remote_a official website of the icc.
hearing about the latest cases made sauseschritt read slavenka drakulic´s book "they would never hurt a fly. war criminals on trial at the hague and some reading on two cases on war criminals" [again ....]. for those, who have not read the book but want to: two chapters can be also read online in english/german on remote_a the eurozine website.

diesmal lese ich das buch konzentrierter und versuche über die bilder-suchmaschine photografien der verurteilten kriegsverbrecher zu finden. nicht jene, die sauseschritt ohnehin kennt, sondern jene unbekannten, die in slavenka drakulic berichten so ambivalent hervortreten, deren gesichter mir aber bislang verborgen geblieben sind: remote_a ratomir kovac etwa, oder remote_a goran jelisic, aber auch remote_a radislav kristic und remote_a drazen erdemovic. es ist banal und trivial, dass sich sauseschritt beim betrachten der männer nicht vorstellen kann, daß diese jene unvorstellbaren verbrechen begangen haben, für die sie bereits rechtskräftig verurteilt wurden ich betrachte die fünf angeklagten. sie sehen so normal aus. was hatte ich denn erwartet? hörner? spitze ohren? (slavenka drakulic). drakulic schildert im letzten kapitel ihres buches die einigkeit des zusammenlebens der ehemals verfeindeten und nunmehr angeklagten kriegsverbrecher im gefängnis in scheveningen, nimmt dabei bezug auf die rituale der ehemaligen jugoslawischen armee. sie endet kapitel und buch mit jenen bemerkenswerten zwei sätzen: wenn jedoch diese "brüderlichkeit und einheit" unter den eingeschworenen feinden von gestern wirklich der epilog dieses krieges ist, aus welchem grund kam es zu alledem? beim anblick auf die fröhlichen knaben in scheveningen ist die antwort klar: aus keinem.
 

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