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used in their decoration are more than twenty varieties of marble coming from the urals, altai, central asia, the caucasus and ukraine, as well as labrodorite, granite, porphyry, rhodonite, onyx and other natural stones (...) the moscow underground was designed and built by emminent soviet architects who aimed not at utility and comfort but gave every station a unique look, one reads in the little booklet containing excellent pictures of the moscow metro lines. you can read remote_a more in the official website.

metro0 tatsächlich befremdet bzw. verwundert der monumenale stil der u-bahnstationen moskaus die besucher/innen aus dem "westen" nicht nur in seiner ästhetik. das mühevolle entziffern der kyrillika, die fremdheit des leitsystems und die verwirrende vielfalt der übergänge, hallen, ausgänge und bahnsteige machen die benutzung der metro zu einer nur mit größter konzentration zu bewältigenden aufgabe. diese kann auch von durchschnittlich begabten nur nach mehrwöchiger benutzung mit würde und gelassenheit gemeistert werden.
im vestibül der metrostation "ploschad revoliutsij" steht ein ärmlich gekleideter, verwirrter moskauer sonderling, der in verständlichem englisch nervöse touristen anspricht, um seine unterstützung bei der navigation durch das labyrinth anzubieten. die meisten eilen an ihm vorbei, der peinlichen belästigung entfliehend. erst dann, wenn den unerfahrenen passagieren aufgrund völliger desorientiertheit nichts anderes übrig bleibt, als wieder zur oberfläche der stadt aufzutauchen, erinnern sie sich an den mann. er hat wohl in all seiner verwirrtheit die rechte hilfe angeboten.
und wie beurteilt unsere moskowiter freundin die wiener u-bahn, auf die wien so stolz zu sein scheint? ihr war sie zu unansehnlich, zu nüchtern und viel zu technoid. dies ist, angesichts der moskauer metrostationen tatsächlich ein bedenkenswertes urteil und spricht gegen das noch immer im westen weitverbreitete vorurteil: jenes von der eintönigkeit russischer alltagskultur.

metrostationen: awiamotornaja, novoslobodskaja, majakovskaja, annino, ploschad revoliutsij.

ute wrote on 2004.10.03, 22:25:
Das erste Bild
Da war ich auch. Bin mir jedenfalls ziemlich sicher, dass es die war. Ich war damals sehr beeindruckt, was aber z. T. wohl auch daran lag, dass die nächste U-Bahn 200 km entfernt von meiner Heimatstadt war. Auf dem Weg darunter - ist die Moskauer U-Bahn immer noch die tiefstgelegene aller Zeiten? - sah man Menschen Zeitung lesen. 
Yorkshire Ranter antwortete am 2004.10.06, 14:07:
Allerdings ließ mich immer die Wiener U-Bahn an 2001: A Space Odyssey denken (ausgenommen jenes unvergeßliches Fäkaliengeruch in der U-1) 
 

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