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Die neuen Grenzen des Asyls
Am 17. Februar hat das niederländische Parlament mit großer Mehrheit die Entscheidung bestätigt, 26 000 Ausländer, deren Nationalität mangels Ausweisen nicht zu ermitteln ist, auszuweisen - auch in so gefährliche Gebiete wie Tschetschenien, Afghanistan oder Somalia. Allenthalben in Europa stellen die Regierungen das Asylrecht in Frage und versuchen, gegenüber den Ursprungsländern und so genannten Drittländern eine Art "Rücknahmepflicht" durchzusetzen. Inzwischen scheint alles möglich: Flüchtlingscamps in Afrika, die im Auftrag der EU betrieben werden, und Asylbewerberzentren, die auf Plattformen vor der Küste ausgesuchter Länder eingerichtet werden. Die Gründe liegen auf der Hand: Immer mehr Menschen drängen aus ärmeren Ländern in die reichere Welt, die alarmistisch reagiert und allüberall Missbrauch und Betrug wittert.

so beginnt der artikel in der deutschen märzausgabe von remote_a le monde diplomatique international. und erstmals lese ich die offiziellen zahlen jener toten, die opfer der restriktiven politik der europäischen union geworden sind.

3777 todesfälle durch:
* ertrinken (schiffbruch, beim überqueren eines flusses oder sees)
* ersticken (im lastwagenanhänger, im container)
* erfrieren (im frachtraum oder im fahrgestell eines flugzeugs)
* andere ursachen (unfall, erschöpfung, unterkühlung)
* selbstmord
* unterlassene hilfeleistung, rassistische übergriffe
* gewalt der ordnungskräfte
remote_a die liste der toten

 

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