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eum fiz um aborto = I made an abortion

photo by caffeina liquida

sometimes angry articles are really to the point. thanks a lot to sarah blustain in
the nation for this clear comment on the post abortion syndrome movement (PASM), which confuses the notion of what abortion is really about. It hurts, but mostly truth does:

(...) Pity the man who conceived four babies with four women and suffered anxiety attacks and nightmares after all four, with his consent, were aborted. Pity the man who saw his soon-to-be-born baby on an ultrasound and instantly came to believe that he "had killed two of my own kids" through abortion. Pity the man who abused alcohol after his girlfriend aborted. Pity the man who suffered a nervous breakdown, depression, psychosis and nearly suicide after his girlfriend had an abortion despite his pleas.

And pity these men who, wittingly or not, are allowing their pain to be co-opted for political gain. Whatever the cause of their suffering, it is real and they deserve support. But they are also the new face of the antiabortion movement: Post-Abortion Syndrome--for men (...)

eines jener postings, die nur sehr wenige menschen verstehen; herr s. möglicherweise, dem aufgrund von realen neuigkeiten die scheinbaren neuigkeiten in den letzten wochen vorenthalten blieben; frau m. ganz sicher, die ja die rechte derer vertreten soll, die opfer der derzeitigen typisch österreichischen wirrnisse sein könnten: herr m., der ja mit sauseschritt quasi verwandtschaftlich verbunden ist und ungewollt disponiert wird.

wie auch immer: man ersetze die "liebe" der cornelia mit dem beruflichen "ethos" von sauseschritts alter ego an diesem tag der (scheinbaren) entscheidungen. die melodie gewinnt plötzlich sinn. wir sind verwirrt, aber gewöhnt daran. wir wollen mehr als dieser apparat in all seiner inkompetenz zu geben imstande ist. wir sind so guter absichten und erreichen doch kaum irgend etwas.

es lebe die inkompetenz! herrn s. schlage ich indes ein treffen bei a. vor: an diesem samstag. und sauseschritt kommt auch für ewaig verrauchte zigaretten auf! auf ihn kann man/(weniger frau) bauen.

basta. lauschen wir nun conny:


484650935_a701d69f49photo by babasteve

nein, es sind nicht jene frauen aus robert altman´s gleichnamigen film.

d. und ich treffen sie in einem ungeheizten raum, bei aussentemparaturen von minus 15 grad celsius. wir alle frieren: wir, die sogenannten expert/inn/en können uns abends in unseren (schlecht aber recht) geheizten hotelzimmern aufwärmen. in ihren wohnungen gibt es nur selten strom, in diesen abnorm kalten tagen, die das land seit anfang jänner heimsuchen.

sie haben ihre namen genannt, die so fremd waren, dass sauseschritt sie inzwischen wieder vergessen hat. so sassen sie vor uns, frierend, in ihre wintermäntel eingehüllt, den samstag opfernd, nachdem ein geplantes treffen mit ihnen am vortag nicht möglich war: die sprecherin, die genau über die ihnen vorenthaltenen rechte informiert war; die organisatorin, die sogar zu flirten bereit war und die im hintergrund wirkende, scheue, der sache dienende.

jene drei frauen haben vor wenigen monaten einen elternverband gegründet, der die rechte von eltern mit behinderten kindern vertritt. ihre kinder sind selbst schwer behindert in einem land, wo behinderung mit einem starken stigma behaftet ist, wo kinder zuhause versteckt werden, weil die regierung nicht imstande und nicht willens ist, entsprechende massnahmen zu ihrer unterstützung zu setzen. sie kämpfen für das recht ihrer kinder auf bildung, soziale unterstützung und staatliche anerkennung - und auf das recht, sich mit ihnen in der öffentlichkeit zeigen zu dürfen. sie kämpfen für rund 60.000 behinderte kinder in diesem land, für die rechte der familien, behinderte kinder haben zu dürfen.

vor uns also jene kämpferinnen, genau bescheid wissend um alle rechte, die dieser operettenstaat ihnen vorzuenthalten nur zu gerne bereit ist. sie sind aber keine verbissenen aktivistinnen, wie wir sie aus anderen kontexten kennen. diese drei frauen strahlen, sitzen aufrecht, sind stolz und selbstbewusst. sie haben es geschafft, stolz ihr leid nach aussen zu tragen und für ihre rechte einzustehen. sie stehen nun in der öffentlichkeit, mit bescheidenen gehältern, die weniger zu ihrem lebensunterhalt als vielmehr zu ihrem selbstwertgefühl beitragen.

dennoch: es ist eine sehr sensible situation. wir wissen, dass nur wenige worte genügen, um unser treffen mit dem erfahrenen leid, der empörung und dem mitleid zu überschwemmen, das wir alle, aber insbesondere sie in sich tragen. wir schaffen den balanceakt, produktiv an der analyse von vergangenheit, gegenwart und zukunft zu arbeiten. oft sind unsere augen unter tränen, doch wir schaffen den rationalen dialog.

sauseschritt denkt, dass er diese frauen niemals vergessen wird.

tajikwinter

photo by brian harrington spier

(...) It is becoming almost routine for Amina to let her children stay off school. It is around minus 20 on a January morning, and her elder son Intizor has been off sick with a cold for the last week. Today she has decided to keep Intizor’s younger brother Sino and sister Sitora at home as well.

“They go from a cold apartment to a cold school, so they get ill. It’s better if they stay at home wrapped in warm blankets,” said Amina, who has five children in all and lives in a multi-storey apartment block in Dushanbe, the capital of Tajikistan.

Dushanbe, like the rest of the country, has been hit by massive power cuts caused by a combination of exceptionally cold weather, a dip in the electricity supply to the grid, and a legacy of underinvestment in the power industry.

In the capital, the electricity at least still comes on for a few hours a day, but Amina has no way of keeping the flat warm, and nothing to cook on (..)

writes iwpr. after one week of facing what they reported as beeing the worst winter ever, we europeans are happy to have escaped. back in paris now. but what should the locals do? and why is this government not able to provide any useful services to its people?

 

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