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children react in a different way than grown-up people. i was wandering for three years. there was no peace. the peasants, if they knew I was jewish, they would have probably killed me. so I had to be very alert, very careful, explains the jewish autor aharon appelfeld in an interview with the remote_a boston review when asked by anne person about his terrifying time as a young boy trying to escape the nazi terror.

aharon appelfeld die erste gegegnung sauseschritts mit einem menschen, der seine kindheit in einem konzentrationslager zubringen mußte, liegt nun doch schon einige jahre zurück. die arbeitsbeziehung mit ihm war merkwürdig gespannt und nicht frei von friktionen, wohl auch deshalb, weil sich sauseschritt eigenartig befangen war von der vorstellung als kind den grauen der nazizeit erlebt zu haben. bis heute denkt sauseschritt an den fahrigen und stark rauchenden mann zurück, der so viel unruhe in seinem gegenüber auslösen hatte können.
schon mehrmals wurde in der literatur insbesondere in diesem jahr darauf hingewiesen, daß mit dem aussterben der zeitzeugen des holocaust nunmehr auch die wahrheit darüber auf dem prüfstand stehen könnte. was bleibt sind jene, die ihre kindheit in den konzentrationslagern verbracht hatten und die als zeugen ihrer zeit nie ganz ernst genommen worden waren. der 1932 geborene israelische schriftsteller remote_a aharon appelfeld ist einer von Ihnen. anläßlich des diesjährigen erscheinens seiner biografie remote_a geschichte eines lebens ist auch ein artikel in le monde diplomatique remote_a erschienen, in der sich der autor mit dem thema kindheit und holocaust auseinandersetzt. eine ganz wichtige stelle daraus: die einstigen kinder haben die kriegsjahre mit ihrem ganzen körper aufgesogen. kein wunder, dass ihre zeugnisse von den erwachsenen überlebenden abgelehnt wurden, als eingebildete und verzerrte wahrnehmung, die ein so gravierendes thema verharmlose. und heutzutage, angesichts der wachsenden tendenz, den holocaust zu leugnen, hört man häufihg: haltet die holocaust-zeugnisse frei von euren subjektiven fantasien. ihr solltet euch mehr auf die fakten konzentrieren. den leuten fällt es schwer, zu akzeptieren, dass jede und noch die eindeutigste situation unterschiedlich wahrgenommen werden kann, und das gilt erst rechjt für die erinnerungen von kindern.

the international jury of the 48th annual world press photo contest selected a color image of the Indian photographer arko datta of reuters as world press photo of the year 2004. the picture shows an indian woman mourning the death of a relative who was killed in the asian tsunami catastrophe:

go to website wer sich die fotografien des diesjährigen wettbewerbs ansieht, wird trotz der beiindruckenden professionalität der fotografen doch wohl auch feststellen müssen, dass die vorherrschende sicht auf diese welt dem thanatos geweiht ist: krieg, katastrophen und gewalt. ob das alles gewesen sein soll, fragt sich, wie so oft, sauseschritt. nachzulesen auch im remote_a online standard.

 

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