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m8

it is about relocating negative memories and feelings into oblivion, it is about a whole new generation that do not feel bound to assume the past of their parents, it is about moving toward the future, about forgetting (remembering/repressing/forgetting) a disastrouus past. it is about blame and shame and the need to reconvert those frustrating feelings into something more positive .....
a debatable matter in every sense, the new mnac location - a vast insert into the E$ wing of the palace, meant to play a role radically opposite to what maker-dictator had in mind - is an extremely challenging project. historical irony, a marker of refreshment, of radical change ... it may be an opportunity ... a conceptual project in itself ... de-centering the palace

(quoted from the catalogue of the museum.)

m7 wenn man/frau schon unbedingt als tourist/in den ceaucescu palast in bucharest ansehen muß, dann sei unbedingt auch auf das museum of contemporary art (mnac) verwiesen, das etwas versteckt an der rückseite des monströsen gebaudes anzutreffen ist. sauseschritt hat ja über die gründung des museums schon einmal .... berichtet und sich bei seinem diesmaligen bucharest trip fest vorgenommen ...., eben jenes zu besuchen. m1 eigenartige erlebnisse: die beiden geschäftspartner/innen verziehen ein wenig pikiert den mund, als sauseschritt von seiner absicht berichte, das museum besuchen zu wollen. eine geht sogar so weit zu betonen, daß eigentlich nur die "anderen" museen (etwa: das historische) den besuch lohnten. nach einem längeren fußssmarsch entlang der außenmauer des ehemaligen ceausescu - palastes finde ich ganz versteckt remote_a jenes museum, tatsächlich ein "störendes" einsprengsel in der fassade des monströsen baus. freundliche polizisten und unscheinbare blaue schilder mit der aufschrift mnac weisen den weg auf die hinterseite des gebäudes. am eingang des museums muß sich sauseschritt einem sicherheitscheck (sic!!!) unterziehen, dann nur mehr ein großer leerer raum. ein eher unfreundlicher mann verweist sauseschritt in den zweiten stock, wo eine aufseherin in schickem kostüm bekennt, daß das museum leider geschlossen habe. und trotzdem: sie läßt einige verstörte ausländer/innen vor, kein eintritt wird verlangt und sogar den museumskatalog darf kostenlos mitgenommen werden. überall vido- und filmkunst - hauptsächlich auseinandersetzung mit der rumänischen gegenwart und im speziellen mit der sozialen (un-)funktion des palastes. noch nie durfte sauseschritt in derartiger ungestörtheit kunst begreifen. der besuch lohnt: insbesondere für jene, die sich mit den unbegangenen räumen der gegenwartsgeschichte beschäftigen möchten. und auch für jene, die erleben wollen, welch mauerblümchendasein eine mutige initiative zur aufarbeitung beschämender geschichte führen kann.

 

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