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after years of speculation and delay one of the most extraordinary trials in legal history will finally begin by the end of the month. it's being held on tiny pitcairn Island, where seven men have been charged with a total of 96 counts of sexual abuse. to hear the case judges, lawyers, and court staff will make the long journey from new zealand. it will be a mammoth event for the island's small community and also a potentially traumatic one. reports remote_a abc online.

bounty wenn es die frankfurter rundschau nicht remote_a geschrieben hätte, sauseschritt hätte bloss an einen treppenwitz der geschichte gedacht, was sich derzeit auf remote_a pitcairn, dem letzten britischen kolonialbesitz im pazifik ereignet: dorthin setzten sich einst die meuterer unter fletcher christian ab, um sich der britischen bestrafung für ihre meuterei zu entziehen. sie sind lange tot. 47 ihrer nachkommen aber leben noch auf der Insel - und sieben von ihnen soll nun der prozess gemacht werden. 96 fälle von sexuellem missbrauch, vergewaltigung und inzest werden ihnen zur last gelegt. ob zu recht oder nicht - die taten liegen bis zu 40 jahre zurück. auch einige ins ausland abgewanderte pitcairner sind wegen sexualverbrechen angeklagt, doch sie müssten erst gefunden und nach pitcairn gebracht werden. und ein wenig weiter unten im text: für den prozess in der hauptstadt adamstown sind in den vergangenen tagen 25 richter, ankläger, rechtsanwälte, gerichtsschreiber und polizisten in eingeborenen-langbooten von ihrem schiff an land gerudert worden. hinter ihnen liegen sechs tage einer 5300 kilometer langen stürmischen überfahrt, die im neuseeländischen auckland begann. pitcairn hat weder einen hafen noch einen flugplatz. wer immer sich für die folgen der meuterei auf der bounty interessiert, dem sei angeraten, diese späte replik der britischen kronkolonie näher zu verfolgen. ein atemlos und fassungslos um verstehen ringender sauseschritt lauscht einer remote_a breitband übertragung aus neuseeland. und nimmt sich vor, das buch der britischen journalistin dea birkett aus dem jahr 1997 mit dem titel remote_a "serpent in paradise" zu lesen, welches sich ausgiebig mit den sozialstrukturen der einwohner von pitcairn beschäftigen soll. angeführt seien in diesem zusammenhang auch noch noch eine remote_a deutschsprachige besprechung des buches und das remote_a heft 4 des mare-verlages.
Ostracised wrote on 2004.09.28, 16:29:
zu erwähnen wäre vielleicht noch das sensationell gute Weblog The Head Heeb, das im Lauf der Monate mehr als ein Dutzend Posts zu diesem Thema veröffentlicht hat, zuletzt diesen hier
moncay antwortete am 2004.09.29, 09:05:
oh ja,
merci vielmal! 
Yorkshire Ranter wrote on 2004.09.30, 10:08:
Auf dem Insel, der weder Hafen noch Flugpaltz kennt, wird jetzt ein Häfen erbaut...vor einigen Jahren hat der damalige Botschafter in Neuseeland (der gleichzeitig Verwaltungschef für Pitcairn ist) das Insel besucht. Er fuhr an Bord eines Containerschiffs, könnte aber des Grosswetters nicht vor Pitcairn absteigen, und müßte schließlich bis nach Panama mitfahren. 
 

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