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in acht tagen mit e. wien umgangen, vom dezember 2002 bis mai 2003, hier einige fundstücke:

baby_home
deutsches klosterneuburg: die geburt von h.s sohn

trk_aviano
türkischer leopoldsberg: ein kleiner beitrag zur derzeitigen diskussion um die eu-erweiterung nach 2007

poln_kahlenberg
polnischer kahlenberg: ein wallfahrtsort braucht seine infrastruktur

jd_wald
jüdischer wald: ein wenig anständigkeit, wenngleich auch versteckt an der grenze zum marchfeld

tankwagen
schwechat: selbst in der trauer die alte gehässigkeit


sp_times

immer wieder, wenn ich in piter bin, greife ich gerne zu dieser zeitung. Man kommt an ihr auch kaum vorbei, sie liegt in diesen speziellen ständern in fast allen lobbies von hotels auf. Auch bei den garderoben höherpreisiger restaurants ist sie zu finden. ich lese sie mit begeisterung, diese merkwürdige mischung von naivität und professionalität, klatsch und politik, ost und west, speziell aufbereitet für die ausländische community. von besonderer güte, weil oft von uns genutzt und überprüft, die hinweise zu interessanten events und neuen restaurants. 10 jahre gibt es die blogtrennerst. petersburg times nun schon, fast so lange, wie ich nun in diese stadt reise.

und tatsächlich, die russische mafia existiert: in der sonderbeilage dieser ausgabe finde ich einen artikel aus dem jahr 1996, der haarklein den schusswechsel in dem von östereicher/inn/en geführten first class blogtrennerhotel nevsky palace schildert. ich kann mich gut erinnern. kurz nach diesem zwischenfall kam ich wieder in die stadt und der klatsch über den zwischenfall schien wie eine bestätigung für all jene zu sein, die es immer schon gewusst hatten: bei den russen ist es gefährlich. plötzlich musste man in allen guten hotels an den eingängen elektronische schranken passieren, um sich nach waffen durchleuchten zu lassen. Das hotel europa etwa, exklusiv und sehr teuer, gewann gewann dadurch binnen kurzem den charm einer flughafen abfertigunghalle. immerhin, in der lobby mit meinem dänischen kollegen kaj sitzend, war mir da schon etwas mulmig zumute.

was geschah da tatsächlich, am 5. märz 1996 im hotel nevsky palace? folgen wir den ausführlichen schilderungen von yevgenia borisova wenigstens ein stück weit:

nevsky_incident

at 4:25 pm, two men in long coats - light beige and dark brown - entered the hotel from the stremyannaya entrence and entered the cafe, police said. dedectives believe the assassins then identified mr. gavrilenkov and his bodyguards, returned to the cafe entrance and opened fire from two AKS-74 kalashnikovs, targeteing the two bodyguards. the bodyguards were sitting at the central table, one facing the front door, the other facing the back. sergeant s.z, 25, was killed immediately. junior seargent v.k., 35, married with a four year old daughter, died in the hospital later the same day. mr. gavrilenkov tipped the thick table he was sitting at and hid behind it. mr. hyden was sitting beyond the bodyguards and was struck by three stray bullets. a single bullet to the right eye was believed to be the cause of death. he was hit by three bullets, all of which exited his body. the two assassins dropped their weapons and fled the hotel, again using the back entrance. they disappeared into one of the many arches on dmitrovsky street. according to ms. belik, the attack took 40 seconds.
ausführlicher geht es wohl kaum, denkt man/frau sich! das schafft ja nicht einmal das kleinformat. aber frau borosiva (staff writer!!!!) schafft, daraus einen artikel zu machen, der etwa ACHT MAL so lang ist, wie die oben zitierte textpassage. das feuer brennt nun auch in mir und mich würde wirklich brennend interessieren, wie es herrn GAVRILENKOV, a leading figure of the tambovskaya gang heute wohl geht, nachdem die bösen buben von der kazanskaya gang ihren auftrag so schlampig erledigt haben.


blogtrennerdixville digital photoblog verdanke ich den Hinweis auf die blogtrennerArbeiten von Bruce Hailey, der die industrie/kriegs/landschaft postkommunistischer staaten fotografiert hat.

haley ©bruce hailey

for three years, oregon-based photographer bruce hailey has documented the decaying industrial infrastructure of countries once shrouded by the iron curtain. this new body of work offers a provocative glimpse at the legacy of pollution and destruction left behind after the fall of communism.

so beginnt der artikel von barron bixler über die arbeit hailey s unter dem titel blogtrennerdistilling apocalypse into art. observations on the post-communist industrial photographs of bruce hailey.

 

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